LineUp

Berlin Boom Orchestra
Berlin Boom Orchestra steht für urbanen Reggae jenseits des gängigen Klischees vom tiefenentspannten Feel-Good-Gedudel. Direkt aus den dreckigen Clubs der Hauptstadt trifft Mittelfinger-Attitüde auf Lovers Rock, Pro-Homo auf knallharten Dancehall, beißende Kritik auf verkifften Dub und karibische Vibes auf Berliner Schnauze. Berlin Boom Orchestra sind Reggae-Punks.
Mit ihrem dritten Album “Kopf, Stein, Pflaster” und einem fetten Bläsersatz macht die Band alle glücklich, die musikalische Ansprüche stellen. Die neunköpfige Band rund um Sänger & Rub-A-Dub MC Filou pflegt seit zehn Jahren einen rotzigen Ton, der das Fähnchen ganz und gar nicht in den Wind hängt, das Publikum aber trotzdem zum Einsteigen einlädt.
„Wer haut dem Volk aufs Maul?“ fragt die Band in Zeiten besorgter Anti-Bürger in Orient und Okzident und lädt zum anti-völkischen Volksfest. Eine kommunikative Leistung, die entweder das Potential zum Movement-Soundtrack hat, oder die Band auf den Scheiterhaufen bringen wird. Vielleicht auch beides.

www.berlinboomorchestra.de


Big Eddy und der Hühnerdieb
Big Eddy und Mike Fux, zwei Halunken aus dem mittleren Westen. Der Eine ein Gesetzloser wie er im Buche steht, der Andere ein verschlagener Viehdieb, der sich auf Hühner spezialisiert hat. Bei ihren mehrmaligen Aufenthalten hinter Gittern, die sie zeitweise gemeinsam in einer Zelle verbrachten, begannen sie Lieder über ihr Leben in und ausserhalb der Gefängnismauern zu schreiben.

Sicher, es sind einfache Texte mit einer teilweise harten Sprache und die musikalische Untermalung würde in Fachkreisen als eher dilettantisch bezeichnet werden, aber man bedenke:
Big Eddy und Mike Fux sind keine Dichter, Denker und Musiker, sondern Outlaws! So wie sie ihren Country spielen, ist auch ihr Leben:
Einfach, hart und unberechenbar!!

www.hühnerdieb.com


Cherry Bomb
That shit rocks… so kann man wohl am besten die Musik von Cherry Bomb beschreiben. Tief verwurzelt im Punk sind die 4 Herren aus Potsdam seit 2009 unterwegs um alles durch zu rocken was geht!
Das beweisen sie nicht nur auf ihren Headliner Shows sondern auch als Support vieler Szenegrößen wie: Bonecrusher und the Generators aus Californien, Leatherface aus England, the Bones aus Schweden, Loikaemie, Dritte Wahl etc. „Where we started from“ ist nunmehr der dritte Longplayer und spiegelt genau das wider, was diese Band ausmacht. Hymnenreicher Punkrock mit Texten die auch jenseits der 30 noch relevant sind. Dieses fette Release zu beginn des Jahres wird die Messlatte ordentlich hoch legen für alles was danach so kommen mag!
Hendrik Schröder vom Punkrock-Nightflight auf Radio Fritz über die Songs von Cherry Bomb:“Alles Lachse – keine Gräten!“

Info.pdf | www.cherrybomb-punkrock.de


Die Apokalyptischen Reiter
Sie zählen zu Deutschlands wichtigsten Rock-Acts der Gegenwart und der Zukunft, sie „reiten = spielen um ihr Leben, ihre Songs sind schneller als der Wind und sie sind dafür geboren, ihren multikulturellen, globalkritischen, provokanten Rock übers Land zu peitschen! Die Musik der APOKALYPTISCHEN REITER ist ein Molotov-Cocktail gemischt aus Metal, Folk, Industrial mit Einflüssen spanischer, arabischer, skandinavischer und altdeutscher Musik. Noch Fragen? Eben! Was 1995 in Weimar startete und sich in den darauffolgenden Jahren über ganz Deutschland ausweitete, ist heute ein europäisches Thema – das Virus der Reitermania! Über 700 Shows haben die Reiter mittlerweile „runtergeritten“ Ob Festivals in Frankreich, Holland, Spanien dem Wacken Open Air, dem Summer Breeze und With Full Force, Headlinershows in Russland und Tschechien, Rumänien, Ungarn, Spanien, Italien, Holland und viele mehr, die Reiter haben überzeugt, ganz besonders die Performances bei den Kultfestivals wie Download in UK. Englische Medien beschreiben DIE APOKALYPTISCHEN REITER als den “most criminally underrated act from Germany”, während die russische Presse schreibt: „Die Apokalyptischen Reiter schockierten alle, das Publikum, die Medien und auch die Organisatoren! Es war ein Spektakel der Weltklasse, einer der denkwürdigsten und markantesten Konzerte in der Geschichte von St. Petersburg.“ Na die müssen es ja wissen, kennen sich ja bestens mit Kosaken aus. Und nicht vergessen: „Kosaken müssen reiten ihr ganzes Leben reiten viel schneller als der Wind, weil sie dazu – geboren sind“

www.reitermania.de
facebook.com/Reitermania


Die Breath Bright Brüder
Ganz, Ganz tolle Band! Was sollen wir da noch hinzufügen?

Genre: Muschi-Punk vons Dorf!
Mitglieder: Andi – Gitarre + Chor; Ebbo – Drums; Kalle – Bass + Gesang
Heimatstadt: Borne
Info: Punkrock aus Borne, Sachsen-Anhalt.
Einflüsse: Ferdi Fuchs Mini-Würstchen, Pflaumenmuß und Bauarbeiterlimonade.
Pressekontakt: Martin Ebeling. Rosa Luxemburg Str.24. 39435 Borne

www.facebook.com/muschipunk/


Dönerpunks
Freibier, Freibier Dönerpunks wo seid Ihr?
Vier Jahre lang war das der Festivalschlachtruf bei Rock in Caputh. Im Jahr 2014 verstummte dieser Ruf, nachdem die Dönerpunks sich Anfang des Jahres auflösten. Ohne ein Abschiedskonzert verschwanden sie nach zehn Jahren aus der Musiklandschaft.
Aber jetzt ist Waldorfhardcorepunk für einen Abend im Jahr wieder zurück! 2016 spielten sie beim Rock in Caputh und 2017 beim Golm Rockt! Sie waren zurück.
Beim diesjährigen Rock in Caputh werden Sie auf die Bühne gehen und zeigen das sie immer noch Power haben.
„Nach der Auflösung war es unheimlich ruhig. Keine Konzerte keine Proben im Kellerloch. Aus wir spielen nur noch einmal 2016 bei RiC ist jetzt eine schöne Konzertreihe geworden. Die letzten Konzerte waren einfach Wahnsinn. Viele alte Fans und Freunde vor der Bühne und neue Fans. Das zeigt uns das wir weiterspielen sollen. Wir spielen zwar nicht mehr so viele Konzerte zusammen aber das macht mittlerweile die Dönerpunks aus. Freddy und Irenboy spielen bei Cherry Bomb, Samy und Robert wohnen im Wilden Westen. Umso schöner ist es für uns das wir uns einmal im Jahr treffen und im Proberaum verschwinden und eine fette Show spielen.
Unsere Lieder sind aktueller denn je. Bei Themen wie Häuserkampf, Polizeiwillkür, Antifaschismus oder Antikapitalismus passen unsere Songs immer noch. Das bedeutet für uns, dass wir sie euch weiterhin mit viel Wut im Bauch um die Ohren hauen werden!“
„Wer uns kennt, weiß, dass Spaß bei uns immer sehr wichtig ist und es auch in diesen Zeiten bleiben soll. Also her mit dem Pfeffi!!! Wer nackt auf die Bühne kommt wird mit Bier belohnt!“
„Wir wollen mit euch zusammen das Festival auseinander nehmen. Zieht eure Tanzschuhe an, bringt eure Antifafahne mit und die Pyro nicht vergessen! Lasst uns einen punkrockmäßigen Abend verbringen und den Nazis in den Arsch treten!
In diesen Sinne Alerta Antifascista
Eure Dönerpunks


Engst
„Wir passen in keine Schublade, wir sind der ganze Schrank „ So und nicht anders kann man die Jungs der Berliner Band ENGST am besten beschreiben. Seit knapp zwei Jahren sind die Musiker mit ihrem unkonventionellen Mix aus deutschsprachiger Rockmusik, Pop- Elementen, harten Punkriffs und eingängigen Melodien auf den Bühnen des Landes unterwegs und lassen ihre Fanbase stetig wachsen.
Die Texte der Hauptstädter erzählen keine fiktiven Geschichten, sondern greifen Themen des echten und manchmal rauen Lebens auf. Mit Songs wie „Hymne der Verlierer“ oder „Zeit was zu bewegen“ gibt diese Band ein ganz klares Statement zu den großen Fragen unserer Zeit ab. ENGST verstehen sich selbst als Sprachrohr der Menschen, die in unserer Gesellschaft hinten runter fallen, ohne sich dabei als großer Messias zu inszenieren.
Aber auch Freundschaft, Liebe und die kleinen Geschichten des täglichen Lebens finden ein Zuhause in den Songs der Band. Absolutes Markenzeichen der Berliner ist ihre energiegeladene Liveperformance auf der Bühne. Die Grenzen zwischen Band und Publikum werden ab dem ersten Song eingerissen und man wird sofort von der Leidenschaft der Jungs angesteckt.
ENGST sind keine aufgewärmte Kopie von bereits bekannten Bands oder Genres. Sie wollen ihren eigenen Sound etablieren und sind für jeden Fanvon authentischer Rockmusik genau die richtige Adresse.

www.facebook.com/Engstmusik


Mega! Mega!
Mega! Mega! stammen aus dem Saarland, einer Region bekannt für Bergbau, kuriose Ortsnamen und Annegeret Kramp-Karrenbauer. Gegründet 2009 voll von jugendlichem Leichtsinn und überschäumenden Elan, fernab von der großen Welt des Entertainments begannen Antonino Tuminelli (Gesang/Gitarre), Peter Weiler (Gitarre), Daniel Welsch (Bass) und Cornelius Lay (Drums) ihre Version der großen Rockshow in die Tat umzusetzen. Weil das Saarland dann aber vielleicht doch nicht der ideale Ort dafür ist, verschlug es die Band wenig später nach Berlin.

2013 erschien ihr Debutalbum, es trug den passenden Namen „Behalt die Nerven“. Passend deshalb, weil die Musik der vier Heißsporne stets alles gab – ein wilder Mix aus treibenden Indiebeats, aufgeregten Gitarren und doppelbödigen Texten, die nicht um alles in der Welt gefallen wollten. Dieser bunte Blumenstrauß aus Aufmerksamkeitsdefizit, latenter Selbstüberschätzung und unbändiger Energie trieb Mega! Mega! danach in die Clubs der Republik (u.a. mit Kraftklub, The Kooks, Beatsteaks, Kaddmaddafakka & ITCHY), auf die Festivalbühnen und ins deutsche Fernsehen. So traten sie beim Bundesvision Songcontest an, spielten zu unchristlicher Stunde im Morgenmagazin, besuchten Late-Night-Papst Harald Schmidt, Kneipenmutti Ina Müller und Werbeikonen Joko und Klaas bei Circus Halligalli. TV, Radio und Livegeschäft – das alles bietet Stoff für unzählige Anekdoten, abgelaufene Sohlen und blutige Nasen – da muss man dann erst mal wieder zu sich kommen und tief Luft holen.

Für ihr zweites Album ließen Mega! Mega! sich dann auch genügend Zeit. Antonino nahm eine 14-monatige Auszeit, um an neuen Songs zu schreiben und reiste durch die Welt. Die Band half dem Freund und Produzenten Philipp Hoppen (u.a. Kraftklub, Deichkind, die Ärzte) mit wenig handwerklichem Geschick, aber vorbildlichem Einsatz beim Bau seines neuen Studios, wo auch ein Großteil des neuen Materials entstand und aufgenommen wurde. Außerdem fielen die vier der Gentrifizierung zum Opfer und mussten ihren Proberaum am Kreuzberger Maybachufer verlassen, um sich wenig später in einem Gebäude zu versammeln, das zur Hälfte Monteursunterkunft und zur anderen Hälfte Proberaumbunker ist. Aus dem handgeklöppelten Feinschmeckerespresso wurde bodenständiger Instantkaffee aus dem Münzautomaten im herrlich hässlichen Industriegebiet.

Neue Einflüsse und völlig andere Lebensrealitäten prasseln auf die Jungs ein, es gibt mit Andreas Puyskens einen neuen Mann an den Trommeln – das alles führt dazu, dass sich auch die Musik verändert. Weniger Tempo, mehr Groove. Weniger diffuse Aggression, mehr subtile Verachtung. Weniger Pumpen, mehr Kardio.
Das Leben ist ja auch viel mehr Marathon als Hundert-Meter-Lauf. Mega! Mega! haben das verstanden und sind mit ungebrochener Selbstsicherheit bereit, dieses neue Gefühl auf die Bühnen und die mobilen Endgeräte der Generation Wi-Fi zu bringen. Die Nase immer ein kleines Stück zu hoch und die Beine stets ein kleines bisschen zu weit auseinander.

www.facebook.com/MegaMegaIstMega


Metakilla
Metallica – seit fast 35 Jahren das Aushängeschild und Inbegriff des Heavy Metal. Über 110 Million verkaufte Platten, darunter das meistverkaufte Metal-Album aller Zeiten. Metallica haben durch Mega Tourneen bewiesen, dass Metal mehr ist als eine Randerscheinung. Heavy Metal ist Lebenseinstellung, für ganze Generationen.

METAKILLA – seit 12 Jahren das Aushängeschild in der deutschen Premium Tribute Szene. Die vier Saarländer wissen, was sie den Fans schuldig sind und so bewegen sie sich mit großer Leidenschaft durch die Jahrzehnte und die unterschiedlichen Schaffensphasen des Vorbildes. Vom Debütalbum Kill`em All über Alben der 80er und 90er Jahre bis hin zu den aktuellen Stücken werden sämtliche Klassiker in bester Qualität präsentiert. Metakilla bringen ihre energiegeladene und professionelle Show als meist gebuchte Premium Metallica Tribute Band, in unverwechselbarer Metallica Optik auf jede Bühne. Die Konzerte sind von vielen Originaldetails wie Outfit, Equipment bis hin zum perfekten Sound geprägt und werden für jeden Metallica Fan zu einem absoluten Highlight. Hochklassige Events in den angesagten Clubs, die größten Open Airs im In-und Ausland, die stets positiven Resonanzen in den sozialen Netzwerken, sowie regelmäßige Konzert Rezensionen der Presse bestätigen: „Metakilla bewegen sich auf höchstem Niveau und gehören zur absoluten Elite der Tribute Szene“.

www.facebook.com/metakilla.tribute
www.metakilla.de


Robert Gläser
Robert Gläser, Sohn des 2008 verstorbenen Ausnahmemusikers Peter Cäsar Gläser (RENFT, Karussell) ist der Mann mit dem unerschütterlichen Optimismus, der nervenden Streitlust und dem stets prudelnden Ideenquell. Aber auch der sensible Feingeist und Zyniker, den Niederlagen ab und an erschüttern, aber nicht bremsen. Nach 19 Jahren SIX und nach über 3000 Live-Konzerten kann er sich auf eine große Fan-Basis verlassen und deshalb muss es jetzt sein: Das erste Solo Album mit neuer eigener Tour. Robert Gläser pur. Songs über Freude, Partys, Liebe, Sehnsucht, Trauer und Wut. Kurzum: Robert Gläser singt um sein Leben. Anders kann er nicht. Anders hat das auch niemand erwartet. Unterstützt wird er dabei von einer hochkarätigen Band: Stefan Henning (Eisblume, Veronika Fischer, Mother´s Little Helpers), Dave Anania (Blue Man Group), Marcus Gorstein (Die Zöllner, Maschine, Fluch des Drachen), Thomas Wolfram (Right Now). Der in Leipzig geborene Bassist, Sänger, Komponist und Produzent gründete als Zwölfjähriger seine erste Band, saß am Schlagzeug bei der Leipziger Punkband L‘Attentat, lernte Bass und Gitarre spielen und wurde dreizehnjährig als „Bassist mit Zukunft“ von seinem Vater entdeckt. In Cäsars letzter DDR-Band vor der Ausreise nach Westberlin spielte er den Bass. ! … weiter lesen PDF …

www.facebook.com/RobertGlaeserMusik


Hasenscheisse
Hallo erst einmal. Oft haben Bands tolle Namen, liefern jedoch musikalische Exkremente. Hier isset andersrum. Trotz des vermarktungstechnisch hinderlichen Namens ist Hasenscheisse eine hervorragende Live-Band. Sie hat ein gewisses Crossover Potential in Richtung Mainstream und auch zu den KulturStationen. Hasenscheisse erreicht mit seinem genreübergreifend, fröhlich und gleichzeitig anspruchsvoll gesellschaftskritischen Spiel ein ungeheures Spektrum verschiedenster Zuhörerschichten. Hat man sich erstmal an den Namen gewöhnt, staunt man verwundert, dass pogende Punks, junge Familien mit kreischenden Kleinkindern und wohlgebräunte Senioren sich so einträchtig vor der Bühne versammeln und lauschen.
Allein der Song „Bernd am Grill“ hat mittlerweile 3 Millionen YouTube-Klicks. Hasenscheisse hoppeln sowohl auf großen Bühnen und Festivals („Burg Herzberg“/Kassel, „Fusion“/Mecklenburg-Vorpommern, „Eier mit Speck“/Ruhrgebiet, TFF Rudolstadt/Thüringen, Folklorum/Einsiedel usw.), überzeugen bei Straßenmusikfesten („Buskers Bern“/Schweiz) oder verzaubern im kleinen bestuhlten Kreis („Quatsch Comedy Club“) den aufmerksamen Zuhörer! Fernsehauftritte u.a. bei Joko und Klaas (ZDF /Neo Paradise), und selbst Annette Dasch („Daschsalon“/3 Sat) hat die fünf Jungs in ihre eher dem Bildungsbürgertum zugeschriebene TV-Show eingeladen!
Da denkt man, man hätte schon alles gesehen und dann kommt Hasenscheisse.
Mehr Beipackzettel gefällig?

www.hasenscheisse.com


Jetzt kommt Fargo
Der Berliner Falk Arne Gossler, so heißt Fargo in Wirklichkeit, hatte eine schwere Kindheit: weil er gut singen konnte, musste er manchmal für Duette mit Andrea Berg und Christina Bach herhalten. Mittlerweile hat er sich davon erholt und sich musikalisch von seinen Anfängen weiterentwickelt: seine Liebe gilt dem Rap und auch ein bisschen dem Pop, ohne dabei in typische Klischees zu verfallen. Die Melodien und Texte sind eingängig, seine Hose hängt nie zu tief und seine Botschaft ist klar: macht, was euch glücklich macht. Fargos Songs von seinem ersten Album “Wunderbare Jahre” sind dafür ein ziemlich guter Anfang.

www.facebook.com/jetztkommtfargo


Jupiter Jones
Jupiter Jones „Brüllende Fahnen“ Wie sollst Du sich schon fühlen, wenn der Sänger deiner Band aussteigt? Ein langjähriger Freund muss sich aus dem Kumpelnest rausziehen. Schlimm? Nee, scheiße! Gesundheitliche Gründe, Liebe fertig, keine Chance, nichts dran zu rütteln. Jupiter Jones, Du kennst uns up, kennst uns down. Das war definitiv down to hell. Wir saßen an der Theke, tranken uns die Köpfe heiß (falls Jugendliche mitlesen: Don’t try this at home!) und der ein oder andere schielte vielleicht schon heimlich auf die geöffnete Travel-Seite im Handydisplay. Kommt jetzt etwa diese Weltreise, für die sonst immer nie Zeit war? Also lieber Malaria-Prophylaxe schlucken als Zyankali-Kapseln?
Nun, es sollte alles ganz anders kommen. Wir, also Hont, Becks und Sascha hatten Glück, einfach Glück. Und zwar in Form von … Sven. Zusammen mit Sascha spielte Sven dabei schon einmal – und zwar als Eifelpunks in deren erster Punkband. Fun Fact: Die trug den, naja, legendären Namen Uncle Benz. Und seitdem spielte und sang er in unzähligen weiteren Bands. Dass er es drauf hat, wussten wir also und er begleitet uns – was mindestens genauso wichtig ist – seit ewigen Zeiten als Freund. Ohne Freundschaft kann man das hier nämlich alles nicht durchziehen, zumindest für uns wäre das keine Option. Das ganze Game ist echt Haifisch genug.
Mit Sven fühlt sich unsere Herzenssache Jupiter Jones wieder ganz an. Das Gegenteil von zerbrochen. Wir konnten es erstmal selbst kaum fassen und haben uns dann aber mit neuem Elan und größtem Bock an neue Songs gewagt. Die ersten Ergebnisse stellten dabei eins klar: Die Sache mit dem Rucksack durch Vietnam und Camping auf Feuerland kann warten. Wir machen jetzt das hier! „Wir können mit vollgerotzten Taschentüchern untergehen / um dann mit brüllenden Fahnen wieder aufzustehen“
Diese Textzeile unseres Opening Tracks besitzt für uns etwas sehr Programmatisches. Wir möchten unsere Lust auf neue Stücke, auf eine ganz besondere Platte der Bandgeschichte mit Textmarker anstreichen. Und dann an den WG-Kühlschrank heften oder am besten gleich als Heckaufkleber. Mindestens aber der Albumtitel sollte es sein: „Brüllende Fahnen“! Der Wille, diesmal ganz bewusst vieles anders zu machen, zeigt sich dabei auch in der Produktion. Im Bremer Studio Nord – einem ehemaligen Tanzlokal – begannen wir im Juli 2015 mit dem Recording der Drums. Dieses Studio Nord wurde seinerzeit übrigens vom Produzenten von Heintje aufgebaut. Heintje? Why not! Abbey Road wäre uns einfach zu viel Klischee gewesen…… weiter lesen PDF…

www.facebook.com/jupiterjonesmusic


Samavayo
Samavayo kommen gerade frisch aus dem Aufnahmestudio!

Die progressive Stonerrock-Combo, die neben ihrem massiven und fetten Sound auch orientalische Einflüsse erklingen lässt, konnte mit ihrem Trio-Debutalbum „Dakota“ große Erfolge verzeichnen, die sie 2016 und 2017 u.a. auf die großen Szene-Festivals wie Stoned from the Underground, Desertfest Berlin, Desertfest London und Krach am Bach führte. Die Tonträger verkauften sich wie geschnitten Brot, weshalb es nun an der Zeit war, einen Nachfolger zu kreieren.

Man munkelt, dass die gebürtigen Berliner Andreas und Stephan Voland mit ihrem iranisch-stämmigen Sänger Behrang Alavi erneut einen Song mit persischem Text auf dem Nachfolger gebannt haben. Noch im November dieses Jahres soll das neue Album erscheinen. Man darf gespannt sein! Womöglich testen die Berliner bei Rock in Caputh bereits einen ihrer neuen Songs live.
www.facebook.com/samavayo


Stadtruhe
Musik verbindet. Anders kann man es sich nicht erklären, dass sich in Stadtruhe, Musiker aus so vielen verschiedenen Musikrichtungen zusammengefunden haben, um einen ewig währenden Kampf zu führen, ihren eigenen Stil zur primären Klangfarbe des musikalischen Gesamtbildes emporzuarbeiten. Dies bedeutet für uns: Zeitaufwändige Songwriting-Sessions und Bandproben, gespickt mit zahllosen „Können-Wir-Nicht-“ und „Aber-Da-Muss-Jetzt-Nochs“. Dies bedeutet für euch: Facettenreiche Rockmusik, die mit dem Pop flirtet und mit der restlichen Musikwelt liebäugelt. So abgedroschen dies klingen mag, aber hier istfür jeden Geschmack etwas dabei.
Wer ist Stadtruhe? Stadtruhe ist ein etwas verträumter und zwischen den Sphären wandelnder Gitarrist, der mit Stonermusik im Herzen durch die Lande streift. Zu seinen prägnanten Merkmalen zählen der akkurate Bart, die (nach gefühlten Jahren) perfekt sitzende Brille und der nicht enden wollende Wunsch, endlich einmal lauter als das Schlagzeug sein zu dürfen (und auch als sonst jeder andere).
Stadtruhe ist eine auffallende und kecke Bassistin mit mehr Tattoos auf ihrem Körperals Saiten auf ihrem Instrument. Sie sorgt auf der Bühne für das mollig warme Brummen im Körper und zusätzlich mit ihrer Stimme für das harmonische Ganze im Gesang. Frech wurde sie aus einer anderen Band abgeworben und dem bestehenden Ensemble hinzugefügt.

www.stadtruhe.de


Tomas Tulpe
Tomas Tulpe – die elektronische Bühnenwurst – präsentiert schräge Electrotrash-Hits die klingen als hätten sich Helge Schneider und Stephan Remmler gemeinsam mit Kraftwerk zu einer Jamsession im Kindergarten eingeschlossen.

Nachdem 2010 mit DISCO! die erste Single bei Zett-Records veröffentlicht wurde, entschied sich Tulpe ein ganzes Album aufzunehmen. HATSCHI!, das mit Songs wie KAFFEE IST KEIN ERFRISCHUNGSGETRÄNK und KLOSTEIN STATT SEIFE Anfang 2012 erschien, wurde gemeinsam mit Simon Allert in den Mitte Studios Berlin produziert. Jörg Weisselberg konnte hierfür als Gitarrist begeistert werden und es gab Duette mit Rummelsnuff und Frank Zander. Mit dem Album im Gepäck spielte Tulpe unzählige Konzerte in ganz Deutschland.

2012 bekam er gemeinsam mit Radio Fritz Moderatorin Babette Conrady seine erste Fernsehshow im rbb Fernsehen, EIN SOFA IN BERLIN. Tulpe schaffte es ins Feuilleton und trat mit seinen Songs in Fernsehshows wie Neo Paradise auf.

Zur gleichen Zeit begann Tulpe sein zweites Album WIE WÄR‘S MIT SENF? wieder in den Mitte Studios aufzunehmen. Diesmal mit Gästen wie Knorkator Gittarist Buzz Dee und Schauspielerin Sandra Steffl als Duettpartnerin. Die Platte erschien 2014 wieder bei Zett Records. Mit Songs wie SCHMIER MIR EINE SCHNITTE, in dem es darum geht, dass seine Mutter ihm eine Stulle schmieren soll und das dann auch macht, gibt uns der wohl schrägste deutsche Entertainer erneut Einblick in seine komplexe Gedankenwelt!

Tomas Tulpe lebt zur Zeit in Berlin. Er hat keine Haustiere.

facebook.com/tomastulpe/


Veto
Was wir euch mitbringen: Also ausufernde Melodien und anderen Schnörkel schon mal nicht. Wir spielen mitreißenden Punkrock. Verdammt schnell, aggressiv und mit deutschen Texten. Staatliche Willkür, die aktuelle Flüchtlingspolitik, Rassismus und Volksverdummung finden wir doof. Deshalb machen wir seit 2004 Mucke Made in Babelsberg. Unseren puristischen Stil mit Gesang aus drei vollen Kehlen rissen wir bereits als Opener des Ultrash Festivals, beim Lindenpunk, auf dem MyFest, beim Rock in Caputh und als Vorband von Dritte Wahl und Distemper runter.

Hörprobe gefällig? https://soundcloud.com/vetopunkrock


Vizediktator
Eine wirklich aufregende Band ist immer auch eine Gang und besitzt die Kraft, einen aus der Bahn zu werfen. Für einen Song, ein Konzert – oder auch für empfindlich länger.

Eine Begegnung mit Vizediktator lief für viele ab über ein schwarzweißes Monster von Videoclip. Powerpop, Dramapunk, irgend sowas halt – inklusive nackter Arsch des Drummers. Ein Hit, eine Ansage, eine Verheißung… ein Wahnsinn alles. Das ist die „Stadt aus Gold“, die auch auf ihrem Debüt-Album zu finden sein wird.

Los ging die Geschichte zu zweit. Das Ganze besitzt anfänglich mehr einen Projektcharakter und gibt Benni H. und Hannes G. die Möglichkeit, in Kneipen aufzutreten – als Folkpunk-Duo. Ihr brandgefährlicher Safe Space ist dabei ein Künstlerkollektiv, das eine Fabriketage in der Stromstraße bespielt, Berlin Moabit. Okay, es dreht sich auch um Kunst, aber vor allem um den Situationismus des Punks. Es geht ums Ausprobieren von Möglichkeiten, ums Demolieren von den ganzen schwachen Ideen um einen herum.

Zusammen mit Marco D. und Max G. wird man eine richtige Band, die bis heute Bestand hat, auf der Bühne allerdings ohne Hannes. Der ist wichtiger Teil von Vizediktator, schreibt Songs, zieht sich aber aus dem Live-Geschäft raus. Zur Gang gehört er dennoch. Leave no man behind.
Die persönlichen Storys von Straße und Fabriketage, die noch die ersten Stücke und die erste EP prägten, haben dabei nun den Tonfall geändert und ihren Blickwinkel verstärkt aufs Politische gerichtet. Raus aus der eigenen Blase, hinein in die Welt bis tief ins Meer. Und die Welt, die diese Songs sehen, ist ätzend – aber gerade deshalb verstehen sie es als ihre Verantwortung, genau hinzuschauen.

So verhallt die Sprachgewalt der Texte nicht als bloßes Wortgeklingel oder gar als Diener stumpfer Parolen. Auf dieser Platte wird wirklich das eingelöst, was man bei vielen Acts schmerzlich vermisst: Haltung. Doch nie ohne auch Brüche oder die eigene Schwäche zuzulassen. Musik zwischen Magie, Exzess und Verzweiflung.

Ein trockener Bass, ein Beat wie ein unruhiges Herz, eine Gitarre kurz vor der Explosion. „Ich greif nach deiner Hand / wir stürmen zusammen gegen die Wand“. Der Song dazu heißt „Halleluja“. Es ist alles so wahr. Das Debütalbum “Kinder der Revolution” erscheint am 16.2.2018 via Sportklub Rotter Damm.

Text: Linus Volkmann

facebook.com/vizediktatorpunk/